Hundezonen in Wien
In Wien gibt es mehr als 200 Hundezonen und Hundeauslaufplätze mit insgesamt über 1 Million Quadratmetern Fläche. Sie sind wichtige Orte, an denen Hunde laufen, spielen und sich bewegen können. Gleichzeitig gelten auch dort Regeln, damit das Zusammenleben mit anderen Hunden und Menschen funktioniert.
Das Wichtigste auf einen Blick
Hundezonen richtig nutzen
Hundezonen sind praktisch, aber nicht automatisch stressfreie Orte. Viele Hunde treffen dort auf engem Raum aufeinander. Deshalb ist es wichtig, den eigenen Hund gut zu beobachten, Rücksicht zu nehmen und Konflikte früh zu erkennen.
Hundezonen und Hundeauslaufplätze sind in Wien eigene Bereiche für Hunde. Sie sind mit entsprechenden Tafeln gekennzeichnet.
In Hundezonen und auf Hundeauslaufplätzen dürfen sich Hunde grundsätzlich ohne Leine und ohne Maulkorb bewegen. Ausnahmen gelten für Listenhunde: Sie müssen in nicht eingezäunten Hundezonen und auf Hundeauslaufplätzen einen Maulkorb tragen. Hunde, die als bissig gelten, müssen in allen Hundezonen und Hundeauslaufplätzen einen Maulkorb tragen.
In öffentlich zugänglichen Parkanlagen müssen Hunde grundsätzlich an der Leine geführt und von Grün- und Pflanzungsflächen ferngehalten werden. Ausgenommen sind Rasenflächen in Hundezonen und Hundeauslaufplätzen.
Das bedeutet: Die Hundezone ist der dafür vorgesehene Bereich, in dem Hunde sich bewegen können. Trotzdem gelten die vor Ort ausgehängten Verhaltensregeln.
Auch in Hundezonen bleibt der Hundehalter verantwortlich. Beobachte deinen Hund und greife rechtzeitig ein, wenn Spiel kippt, ein Hund bedrängt wird oder Konflikte entstehen.
Achte besonders auf:
- Körpersprache deines Hundes
- andere Hunde und deren Halter
- Kinder oder Menschen am Rand der Hundezone
- geöffnete Tore oder schlecht einsehbare Bereiche
- die vor Ort ausgehängten Regeln
Hundezonen sind kein Ersatz für Erziehung. Ein Hund sollte auch dort abrufbar und kontrollierbar bleiben.
Eine Hundezone ist nicht für jede Situation geeignet. Meide sie besser, wenn dein Hund krank, stark gestresst, sehr ängstlich oder mit anderen Hunden aktuell nicht gut verträglich ist.
Auch bei sehr vollen Hundezonen, unübersichtlichen Situationen oder angespannten Hundebegegnungen kann ein ruhiger Spaziergang außerhalb der Hundezone sinnvoller sein.
Für junge, unsichere oder neu eingezogene Hunde ist es oft besser, Hundekontakte gezielt und kontrolliert aufzubauen statt sie sofort in eine volle Hundezone zu bringen.
Hundekot muss auch in Hundezonen entfernt werden. Die Stadt Wien weist ausdrücklich darauf hin, Hundezonen und Hundeauslaufplätze sauber zu halten.
Achte außerdem auf verdächtige Futterreste oder Gegenstände am Boden. Wenn du einen möglichen Giftköder bemerkst, halte deinen Hund fern, sichere die Stelle nicht ohne Risiko und informiere die zuständigen Stellen.
Bei Verdacht, dass dein Hund etwas Gefährliches gefressen hat, kontaktiere sofort einen Tierarzt oder Notdienst.
Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du im Beitrag „Was tun bei Giftköderverdacht?“
Hundezonen nach Bezirk finden
Eine vollständige Übersicht der Hundezonen und Hundeauslaufplätze nach Bezirken bietet die Stadt Wien. Dort finden sich Informationen zu Lage, Art, Größe, Einzäunung und Hundetränken.
Hinweis zu Quellen und Stand
Diese Seite dient der allgemeinen Orientierung. Verbindliche Informationen zu Hundezonen, Hundeauslaufplätzen, Hundebadeplätzen, Hundeverboten und Regeln in Wiener Parkanlagen findest du direkt bei der Stadt Wien.
Hauptquelle: Stadt Wien – Hundezonen und Hundeauslaufplätze in Wien
Stand der redaktionellen Prüfung: Juli 2026
